Kirschbaumblüten
Mein Hamburg Block

Hallo =)

Ich glaube ab Juli werde ich hier den ultimativen Hamburg Blog eröffnen, um meine Lieben über mein Praktikum und meine Erlebnisse, Rundreisen im hohen Norden auf dem laufenden zu halten.

Trotz Klausurenphase ist das Leben jetzt immernoch schön und angenehm.

Bis dann aus Hamburg!

Co

8.6.09 09:48


The Offspring - Not The One

I'm not the one who made the world what it is today
I'm not the one who caused the problems started long ago
But now I deal with all the consequence that troubles our times
I carry on and never once have even questioned why


Yeah! I'm innocent
But the weight of the world is on my shoulders
Yeah! I'm innocent
But the battles started are far from over


We 're not the ones who leave the homeless in the streets at night
We're not the ones who've kept minorities and women down
Still we grow and then the problems they become our own
We carry on without even realizing why


Yeah! We're innocent
But the weight of the world is on our shoulders
Yeah! We're innocent
But the battles left us are far from over
(2x)


We're not the ones whose pollution blackened our skies And ruined our streams
We're not the ones who made the nuclear bombs That threaten our lives
We're not the ones who let the children starve in faraway lands
We're not the ones who made the streets unsafe to walk at night

And even if we try and not become so overwhelmed
And if we make some contribution to the plight we see
Still our descendants will inherit our mistakes of today
They'll suffer just the same as we and never wonder why


3.3.09 20:35


11.2.09 21:28


Vorbilder...

Ein Vorbild ist jemand, wie der türkische Brezelverkäufer am Kastel'ler Brückenkopf, der Tag für Tag mit Hemd und Jacket in seinem 2qm großen Brezelstand steht und trotz allem den Besen in die Hand nimmt und trotz starkem Wind den öffentlichen Platz um seinen Brezelstand sauber hält!

DAS ist ein Vorbild.

11.2.09 21:26


8.2.09 17:29


alles relativ...

1277 ist eine Zahl.
Eine relativ kleine Zahl, verglichen mit der Unendlichkeit.

Zeitlich gesehen sind 1277 21 Minuten. Oder 3 einhalb Jahre.

Oder 255 Arbeitstage.

Kann eine Zahl einem Angst machen? Zahlen, die einen nicht berühren können, einem keine Schmerzen zufügen können?

Und trotzdem, es gibt Daten, die einem Schmerz bereiten.

Wieviele "schlimmste Tage" kann ein Jahr haben? Und dennoch geht es leider immernoch schlimmer, als dieser eine Tag.

Wörter bekommen in diesem Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung, wie Starre, Angst, Tränen, Zittern, wobei Verzweiflung ein recht eindeutiges Wort ist.

Wieviele Tränen, bis man leer ist?

Und bedeutet diese Leere dann den Tod?

8.2.09 17:03


Die Geschichte vom kleinen Herzen

Und er ließ das Herz alleine an einem dreckigem Ort, ohne Schutz, an dem es sich fürchtete und klopfte und zuckte, bis es sich in eine Ecke wand, wo es sich ganz klein zusammenzog und hoffte das es niemand sah.

Die Hunde schnupperten an dem kleinen Herzen, manche urinierten auf es und dieses Herz ließ alles über sich ergehen. Nachts war es starr vor Angst, zuckte bei jedem Licht und hoffte, dass sich niemand über es hermachen würde.

Wer würde es nun nach Hause bringen?

Und es wusste nicht, wieso es allein gelassen wurde, es war doch so rein gewesen.

Es war einmal ein kleines Herz, ein sehr schweres kleines Herz. Sehr schwer, weil es schon viele Dinge wusste und gelesen hatte, schon Angst erfahren hatte, nicht mehr schlagen zu können, aber dennoch immer weiter gepocht hat.

Es war ein reines Herz, ein gutes Herz. Eines, das noch nicht wusste was richtig und falsch war, und weil es das wusste, Angst hatte etwas falsches zu tun.

Eines Tages, als es wie immer seiner Arbeit nachging, da bemerkte es, dass in seiner Nähe, ein anderes Herz schneller zu klopfen begann. Es war ein großes, starkes Herz.

Das kleine Herzchen wusste nicht, was es damit anfangen sollte und anfangs ignorierte es dieses donnernde Geräusch in seiner Nähe.

Es wollte weg, weil es sich ängstigte vor dem Neuen, doch dieses große Herz gab nicht auf und so langsam, gewöhnte sich das kleine Herz daran, nicht mehr alleine zu sein.

Anfangs pochten sie noch in unterschiedlichen Takten, doch irgendwann kannten sie sich, sie pochten zusammen, und wenn einer alleine war, vermisste er den anderen.

Und wie das kleine Herz sprang und klopfte bis es wehtat, als es das große Herz wiedersehen durfte. Alles, alles wollten diese Herzen zusammen erleben! Keines von ihnen wollte noch alleine sein.

Ja, so ein großes Herz zu haben, das ist schön, dachte sich das kleine.

So vergingen die Tage, die Jahre zogen ins Land und das kleine Herz wollte nie wieder ohne das große Herz sein. Und es wusste, dass es sich auf das große verlassen konnte, das es immer wieder kam um mit ihm zu klopfen, und wenn das große Herz sich verspätete, da klopfte es aus Sorge wie wild.

Wie kam es nun, dass es alleine war?

Wie kann es sein, dass so etwas passiert?

Das Gefühl alleine zu sein, hatte das kleine Herz völlig vergessen.

Es war ein großes schwarzes angsteinflößendes Gefühl. Das Herz krampfte sich in seiner Ecke zusammen um nicht von diesem Gefühl eingeschlossen zu werden.

Es konnte nur hoffen, das jemand kam und es aufhob, es vom Dreck säuberte und die Wunden verband, da es selber dafür nicht die Kraft hatte.

Es hatte die Hoffnung, das das große Herz zurückkam, es in seinen Arm schloss und wieder mit nach Hause nahm.

Doch es kam nicht am ersten Tag und auch nicht am zweiten Tag.

So ein armes kleines Herz, wie es da in seiner Ecke lag und zitterte.

Irgendwann beschloss es, nach Hause zu gehen, denn es musste ja wieder anständig arbeiten, es konnte ja nicht einfach aufhören zu schlagen.

Traurig ging es seiner Arbeit nach, und immer wenn es ein anderes Herz in seiner Nähe pochen hörte, horchte es auf, und pochte ganz holprig, weil es hoffte, dass es vielleicht das große Herz sein könnte. Doch niemals kam ein Herz, das so war wie dieses eine große, kräftige Herz, das wenn es nötig war, auch die Kraft aufbrachte für sie zusammen zu schlagen. Es gab niemals auf, denn es hoffte.

Dieses Gefühl, war das schlimmste, was diesem Herzen jemals widerfahren war.

Doch deswegen durfte es nicht aufhören zu schlagen. Und es schlug und schlug und schlug. Es gab niemals auf.

Und es wusste, viele Herzen hatten aufgehört zu schlagen, doch dieses eine kleine Herz schlug bis es alt geworden war und nicht mehr so schnell und so gut schlagen konnte. Doch es schlug weiter.

Einmal, das kleine Herz dachte schon, es sei mit ihm vorbei, ein Tag, an dem es ihm wieder besonders schwer fiel zu pochen, da hörte es etwas.

Es kannte dieses Geräusch. Es war zwar langsamer und deutlich dumpfer, doch es musste es sein.

Es war das große Herz. Es lag im sterben und kam noch einmal um sich zu verabschieden.

Das kleine Herz vergaß den Groll, die Trauer, das Gefühl der Einsamkeit.

Es tat alles für das große Herz.

So hatten beide einige schöne Tage.

Als sie gerade beieinander waren und nebeneinander lagen. Da hörte das große Herz auf zu klopfen. Und als das kleine Herz das merkte, da tat es das auch. Es war glücklich gewesen wie nie zuvor. Und glücklich schlief es ein. An ihrem großen starken Herzen und war von nun an nie wieder alleine.

© C.Keks

14.12.08 17:26


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